Zicke zicke zicke brmpf pffth pfthh sprotz brzzz brzzz…….tja, auch solche Geräusche gibt das Goldstück hin und wieder von sich.
Was ist schon dabei, rollen muss das gute Ding – wenn möglich aus eigener Kraft.
Wenn’s mal wieder nicht von selbst brummen will, gibt es zwar verschiedene Mittel, trotzdem Bewegung in die Sache zu bringen, deren subtile Reize erschließen sich allerdings wohl nur einigen wenigen masochistisch angehauchten LenkraddreherInnen.
Die folgenden drei altbewährten Wege zu einem wohlklingenden Brummen erfreuen sich bis heute ungebrochener und weit verbreiteter Beliebtheit, garantieren jedoch nicht in jedem Fall ein ohrgiastisches Erfolgserlebnis.
Im Namen des Starters, lasset uns brummen:
Bloße Inanspruchnahme irgendwann zufällig oder zielgerichtet aufgesammelter kinetischer Energie? Brumm zero.
Handflächen am Kofferaumdeckel in Kombination mit rückwärtsgerichter Beinenergie: Ungemein hoher Kalorienverbrach, unglaublich niedriger Kraftstoffverbrauch. Nach kurzer Zeit harmloses Schädelbrummen, Motor brummlos.
Die weit vorne am Abschleppseil hängende Aushilfsverbrennungskraftmaschine klingt fern wie das Brummen vor dem Tore. Daher: gut gebrummt, aber nicht meins.
NeuwagenbenutzerInnen meinen manchmal anmerken zu müssen: Brummt nicht, gibt’s nicht!
Schön wär’s, aber der Alltag mit diversen Altautos beweist täglich ungezählten AutomobilistInnen, dass nicht alles, was griffig klingt, Hand und Fuß haben muss.
Zum Glück der meisten AlteisenliebhaberInnen hat es sich durch sporadisch auftretende Phasen von Brumms of Silence in den seltensten Fällen für immer ausgebrummt, zumeist taucht irgendwann irgendwo irgendwer auf, um wieder für den richtigen Ton zu sorgen.
Wenn nach mehr oder weniger langer Zeit die erhofften Schallwellen blitzartiges Emporschnellen von Mundwinkeln, Augenbrauen und – falls vorhanden – der Nadel des Drehzahlmessers nach sich ziehen, gilt sicher nicht zum letzten Mal das leicht abgewandelte Sprichwort: Wer zuletzt brummt, brummt am längsten.
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